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Sichtungsgarten Weihenstephan
Der Staudensichtungsgarten in Weihenstephan wurde 1953 von Richard Hansen gegründet. Damals war der Garten reine Versuchsfläche und nicht wie heute der Öffentlichkeit zugänglich.
Richard Hansen hatte bei Karl Foerster gelernt, anschließend hat er in Weihenstephan dessen Ideen der Freundschaftsinsel übernommen und umgesetzt. Die Einteilung der Flächen erfolgte sehr formal in Beete mit 3x20 m, dazwischen Rasenwege nach englischem Vorbild, da durch das Grün der Wege die Farben der Pflanzen besser zum Vorschein kommen. Die Fläche ist weiterhin durch ihren Gehölzbestand geprägt, dessen wechselnde Dichte (von ganz frei bis waldartig) die verschiedenen Lebensbereiche bildet. Ursprünglich wurden die Pflanzungen in den Beeten in Gruppen vorgenommen, bei denen alle damals vorhandenen Sorten einer gesichteten Art nebeneinander gepflanzt wurden.
Heute umfasst der Staudensichtungsgarten eine Fläche von ca. 7 ha, bestehend aus zwei Teilen: - Im alten Teil aus den 50er Jahren, in welchem das alte Wegesystem von Hansen beibehalten wurde, sind heute hauptsächlich die Pflanzungen nach ästhetischen Gesichtspunkten und nach Lebensbereichen sowie einige Sortimentsbeete angelegt. - Der seit 7 Jahren bestehende neue Teil ist nicht öffentlich zugänglich, hier werden 2 ha für die Sichtung von Gehölzen und Stauden genutzt.
http://www.fh-weihenstephan.de/fgw/lehrgaerten/sichtungsgarten/index.html www.gehoelzsichtung.de www.staudensichtung.de
Besitz: Fachhochschule Weihenstephan Öffnungszeiten: von April bis Oktober Mo - Fr 8 - 18 Uhr Sa/So 9 - 18 Uhr Eintritt: frei Anschrift: Am Staudengarten 9 85350 Freising Tel.: +49-(0)8161-71-4541 Fax: +49-(0)8161-71-4417
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