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Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim
Stauden und Gehölze sind hier nach ihren Lebensbereichen vergesellschaftet. Ebenso interessant ist der 60 Hektar große Exotenwald mit vielen fremdländischen Bäumen, die zum Teil vor über 100 Jahren angepflanzt wurden.
In den Jahren zwischen 1981 und 1983 wurde der Park zu einem Schau- und Sichtungsgarten für Stauden umgestaltet. Die Firma Freudenberg und die Stadt Weinheim unterhalten die private Anlage. Die in ihren Ursprüngen über 200 Jahre alte Gartenanlage trägt ihren Namen nach Hermann Ernst Freudenberg, einem Sohn des Firmengründers Carl Johann Freudenberg. Der Hermannshof arbeitet wissenschaftlich und experimentell an der Entwicklung einer modernen Pflanzenverwendung. Drei Ziele stehen im Vordergrund: 1. Untersuchung der Konkurrenz zwischen Pflanzen bei unterschiedlichen Bedingungen. 2. Gestaltung von ästhetischen Pflanzenkombinationen 3. Etablierung dauerhafter Pflanzungen mit einem geringen Pflegeaufwand und einer lang anhaltenden Attraktivität.
Die häufigsten Standortsituationen von Stauden werden im Schau- und Sichtungsgarten in 7 Lebensbereichen dargestellt. Im Hermannshof werden Pflanzenbilder mit natürlichem Charakter gestaltet. Das milde Weinbauklima ermöglicht die Kultur einer großen Pflanzenvielfalt. So kann man im Garten über 2000 Staudenarten und -sorten kennen lernen. Ferner prägen alte, in Deutschland z. T. sehr seltene Gehölze die Anlage. Der Sichtungsgarten in Weinheim erhielt 2002 die Anerkennung der Karl-Foerster-Stiftung.
Besitz: Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof e.V., privat Öffnungszeiten: März und Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr April bis September täglich von 10 bis 19 Uhr Im Winter (November bis Februar) Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr nicht an Feiertagen. Eintritt: frei Anschrift: Babostr. 5 D-69469 Weinheim Tel.: +49(0)6201-13652 Fax +49(0)6201-340535 sichtungsgarten-hermannshof@t-online.de
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