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20.
Okt

Ausdauernde Gemüselieferanten - Was es jetzt noch gibt

2010Eingetragen von Gartenkueche 0 Kommentare
seltsam verwachsener, nicht minder wohlschmeckender Brokkoli im Spätherbst

Brokkoli, Shungiku und Sellerieblatt

Brokkoli

Brokkolipflanzen produzieren bis in den Frühwinter hinein immer neue Verzweigungen und neue knackige Brokkoliröschen. Damit das geschieht, sollten Sie alle Blütentriebe kontinuierlich ernten und die nicht geernteten, eventuell aufgeblühten, immer wieder abschneiden. Die Brokkoliröschen schmecken in allen - auch seltsam gewachsenen Formen - und in allen Größen gut. Aus dem Anbau im kalten Freiland enthält der Kohl nun besonders viel Vitamin C. Der hohe Gesundheitswert von Kohl beruht aber auch auf sogenannten sekundären Pflanzenstoffe aus der Klasse der Glucosinolate, scharf schmeckende Schwefelverbindungen, die in allen Kohlarten enthalten sind. Brokkoli zählt heute zu den krebshemmenden Lebensmitteln und sollte so häufig wie möglich auf der Speisekarte stehen. Die kleinen und auch die verwachsenen Röschen sind hervorragend geeignet für asiatische Wokgerichte, für Suppen und natürlich auch als Gemüsebeilage wie gewohnt (Bild 1). Nicht zu lange kochen!

Shungiku

Shungiku, die Salatchrysantheme zeigt sich den ganzen Sommer hindurch und im Herbst als sehr dankbare, dauerblühende, sich immer weiter verzweigende Salatblume. Sie sieht hübsch aus, ist vollkommen anspruchslos und wächst ohne Schädlingsbefall oder Krankheiten. Eine ausgewachsen Pflanze liefert immer wieder aromatische Treibspitzen und Blätter, die roh oder gekocht sehr würzig sind. Shungiku peppt Mischgemüse auf, verfeinert Suppen oder Omelette und verleiht Salaten, Dipps oder Kräuterquark viel Aroma (Bild 2).

Sellerie

Knollensellerie wird erst bei Wintereinbruch geerntet und eingelagert, weil er im Spätherbst noch kräftig weiterwächst, die Knollen noch an Gewicht zulegen. Wer jetzt schon Lust auf den Geschmack von Sellerie am Sonntagsbraten hat, der kann auch die äußeren gesunden Blätter verwenden, die restliche Pflanze noch wachsen lassen. Natürlich können Sie den Sellerie auch schon ernten und einlagern. Sehr empfehlenswert ist es dabei zunächst die Blätter für Ihre Soßen und Suppen mitzukochen (Bild 3).

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