Kürbisranken
Eigentlich ist die Wachstumszeit von Kürbispflanzen vorbei. Doch dieses Jahr ist alles anders. Nach kaltem Start und kaltem verregnetem Sommer haben manche Speisekürbisse in der Wärme des Herbstes noch einmal mit dem Wachstum begonnen. Sie bilden neue Triebe, reichlich Blüten und jede Menge junge Früchte, die natürlich alle nicht mehr reif werden. Dabei fallen, solang die warme Saison weitergeht, sehr schmackhafte Gerichte ab. Kürbistriebe sind eine gute und ergiebige Grundlage für pfannengerührtes im Wok also für asiatische Speisen. Sie schmecken aber auch sehr gut als Spinatgemüse im europäischen Stil.. Die Spitzen der Kürbistriebe inklusive des ersten voll entfalteten Blattes und der ersten ausgewachsenen Ranke sind trotz ihrer Größe und der leichten Behaarung sehr zart, saftig und haben gekocht ein gutes Mundgefühl. Das merken Sie schon beim Abschneiden. Verwenden können Sie alles: den fleischigen, saftigen Stiel, die jungen Ranken, die Blätter und Blütenknospen. Die größeren Ranken sind allerdings zäh. Für ein Gericht mit Kürbisranken reichen drei bis fünf solcher Triebspitzen pro Person aus.
Kürbis-Spinat im Topf
Kürbistriebe können Sie wie Blattspinat zubereiten, also im Topf kurz zusammenfallen lassen. Kürbis-Spinat schmeckt angenehm mild und nussig. Durch die fleischigen Stiele bleibt diese Gemüsebeilage saftig. Ein Spritzer Zitrone vor dem Servieren schadet nicht. Und vergessen Sie nicht etwas Öl dazu zu geben. Sie können Kürbisspinat auch mit gehackten Zwiebeln oder Knoblauch dünsten.
Kürbisranken im Wok
Wirklich spektakulär und sehr pikant ist die Zubereitung im Wok. Hierzu werden die Kürbistriebe in heißem Öl mit Ingwer, Chili und Knoblauch kurz angebraten. Sie sollen grün und knackig bleiben. Das Gericht kann mit vorab angebratenem Tofu, Huhn, Rind oder Schweinefleisch, mit Karotten und Zwiebeln noch reichhaltiger werden. Kürbisranken auf asiatische Art sollten Sie mit etwas Sojasoße statt Salz abschmecken und zwar erst am Ende des Garens.
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