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31.
Mai

Mairüben

2010Eingetragen von Gartenkueche 3 Kommentare
Mairüben

Obwohl Rüben zu den ältesten Gemüsearten der Menschheit zählen und aus unserem Kulturraum stammen, sind sie in unserer Küche fast ausgestorben. Dabei haben Rüben für die Gartenküche einiges zu bieten. Man verwendet die unterschiedlichen Sorten als Frühlingsgemüse oder als Lagergemüse im Winter. Der sogenannte Rübstiel oder das Stielmus werden wegen der schmackhaften Blätter angebaut. Es gibt besonders frühe Rübchen wie die Mairübe oder Navet. Ob die Rüben außen rosa, gelb oder weiß sind, ob länglich oder breitkugelig, ob Blattgemüse oder Lagerrübe, sie alle gehören botanisch zur Gattung Brassica, sind also Kreuzblütler beziehungsweise Kohlgewächse. Das Mairübchen ist Brassica rapa subsp. rapa und botanisch die gleiche Art wie der Rübstiel. Es besteht ein Sortenunterschied hinsichtlich der jeweiligen Größe der Blätter beziehungsweise Rüben (vergleiche Bild 1 und 2). Bei beiden Sorten kann man sowohl Blätter als auch Rüben essen. Mairüben gehören zu den ersten frischen Gemüsen aus dem Garten. Anders als Radieschen sind sie mild im Geschmack. Wie Radieschen sind sie roh essbar, allerdings am besten geschält. Sie können die Haut der Mairüben leicht abziehen.

Mai und Juni sind Erntezeit für Mairüben. Danach werden sie von Schädlingen befallen. Bereits bei der Aussaat müssen Sie die keimenden Pflanzen vor Schnecken schützen, denn auch ihnen schmeckt das zarte Grün besonders gut. Mairüben profitieren von regnerischem, kühlem Wetter wie in diesem Jahr. Bei Trockenheit müssen sie unbedingt regelmäßig gegossen werden

Bereiten Sie die Mairüben auch einmal mit ihren Blättern zu oder verwenden Sie die Blätter getrennt ähnlich wie Blattspinat. Mairüben werden schnell gar und sind deswegen in typisch asiatischen Zubereitungen oder für eine schnelle Gemüsepfanne gut geeignet. Sie sollten die zarten Mairüben nicht kochen, sondern nur in Butter oder Öl andünsten.

Kommentare:

Kohlfliegen-Larven

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küchenzwerg (07.06.2010 08:21:41)

Ja, da waren die schönen Rüben so weit prächtig gediehen nachdem ich mir mit der ersten warmen Witterung (Ende März/Anfang April)die vorgesäten Pflanzen in das Beet pikiert habe,... und dann brach es bei der warmen-trockenen Witterung hier im NordWesten zusammen. Die Kohlfliege hatte wohl "Frühlingsgefühle" und fand meine Kinderstuben ganz hervorragend. Die weißen Rüben sind nahezu alle dahin gegangen. Die Rosa-Roten-Dicken können durch "Schnibbeltechnik" zumindest eingeschränkt verwertet werden. Hurra, das erste bißchen Gemüse - neben Spinat - das die Kochstelle durchwandert. Aber, im Moment schreitet ja alles rasent schnell voran. Es sprießt und keimt, die Bodenflächen schließen, das Unkrauten vergeht. Am Samstag (05.06.) dann auch die leckeren Patisson-Zucchinis ausgepflanzt.

Kohlfliegenlarven

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Gartenkueche (07.06.2010 11:19:25)

ja gegen diese Rüben & Rettichschädlinge habe ich auch noch kein Rezept gefunden. - viel Gießen aber was sonst? Auch deswegen baue ich gerne Blattkohle und Asiasalate an, da sieht man die Angreifer rechtzeitig oder stört sich nicht daran wie bei den Erdflöhen.

man sagt....

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küchenzwerg (15.08.2010 21:03:19)

... das eine Vlies-Abdeckung den Befall mindern soll. Doch was wenn die Eier im Boden vorhanden sind? Ja ok, Fruchtwechsel. Von daher, dass es dieses Jahr schief gegangen ist, war wohl mein Fehler. Auf einem Streifen standen im letzten Herbst ein paar Grünkohl-Pflanzen (diese Norddeutsche Besonderheit). Da habe ich mir wohl selbst - sozusagen - ein Ei gelegt... mea culpa.

 

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