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Die Nutzung transgener Kulturpflanzen für die Unkrautkontrolle

Zusammenfassung
Seit der Einführung kommerzieller, transgener Kulturpflanzen vor 10 Jahren hat sich die Resistenz gegenüber Herbiziden als die bedeutendste durch Gentransfer erzeugte Eigenschaft herausgestellt. Gegenwärtig handelt es sich bei fast allen herbizidresistenten Kulturpflanzen um Sojabohne, Mais, Baumwolle oder Raps mit Resistenz gegenüber Glyphosat. Dagegen sind Bromoxynil-resistente Kulturen wieder vom Markt verschwunden und Glufosinat-Resistenz hat nur einen relativ geringen Marktanteil. Obwohl die weltweite Anbaufläche transgener Kulturen weiterhin steigt, ist in naher Zukunft nicht mit neuen Herbizidresistenzgenen zu rechnen und nur wenige neue Glyphosat-resistente Kulturen sind für eine Kommerzialisierung vorgesehen. Verschiedene Transgene mit Resistenz gegenüber zahlreichen Herbizidklassen sind zwar patentiert, jedoch ist anzunehmen, dass nur wenige davon kommerzialisiert werden. Weitere Ansätze transgene Kulturen zur Unkrautkontrolle einzusetzen machen sich diese Technologie zu nutze, um allelopathische oder kompetitive Eigenschaften der Kulturpflanzen zu verbessern oder auf andere zu übertragen. Darüber hinaus gibt es transgene Ansätze die Verwendbarkeit biologischer Unkrautbekämpfungmaßnahmen zu verbessern. Als Beispiel hierfür ist die gentechnische Bearbeitung der Biosynthese von Allelochemicals bei Sorghum Moench spp. zu nennen, sowie die Einführung von Virulenzfaktoren in Organismen, die als Mykoherbizide eingesetzt werden. Abschließend werden die potentiellen Vorteile und Risiken solcher transgener Technologien diskutiert.

Englische Version

Keywords/Stichworte:Allelopathie; biologischer Pflanzenschutz; Glufosinat; Glyphosat; Herbizid

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Autor:S.O. DUKE, Natural Products Utilization Research, Agricultural Research Service, University, Mississippi 38677, USA, e-mail: sduke@olemiss.edu


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