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Abundanz- und Dispersionsdynamik von Unkräutern bei sensor-gestützter Herbizidapplikation am Beispiel eines Sommergerstenschlages
Zusammenfassung
In einem Sommergerstenschlag wurde in zwei aufeinanderfolgenden Jahren mit Hilfe eines optoelektronischen Unkrautsensors die Herbizidapplikation entsprechend der detektierten Abundanz der Unkräuter im Echtzeitverfahren durchgeführt. Unkrautbonituren erfolgten auf einem 24 m x 50 m Stichprobengitter. Die Unkrautflora bestand in den zwei Jahren im Wesentlichen aus Stellaria media L. und Polygonium convolvulus L. Eine mittlere Jaccard’sche Zahl von 0,5 zeigte, dass an den Stichprobenpunkten die Artenzusammensetzung in den beiden Jahren unterschiedlich war. Die relativen Artenhäufigkeiten betrugen bei Windenknöterich 26 % (2002) und 63 % (2003) und bei Vogelmiere 59 % (2002) und 19 % (2003).
Die Dispersion der Unkräuter war in den zwei Jahren unterschiedlich. Die räumliche Kovarianzanalyse zwischen den Sensorwerten 2002 und 2003 ergab keinen Zusammenhang in der räumlichen Verteilung der Unkräuter zwischen den zwei Jahren.
Keywords/Stichworte:Teilflächenspezifische Unkrautregulierung; Sensor; Abundanz; Dispersion
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Autor:K.-H. DAMMER, A. GIEBEL, Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V., Abteilung Technik im Pflanzenbau, Max-Eyth-Allee 100, D-14469 Potsdam, E-Mail: kdammer@atb-potsdam.de;
G. WARTENBERG, Am Raubfang 16, D-14469 Potsdam, E-Mail: Gerhard.Wartenberg@gmx.de

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