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Wissenschaftliche Zeitschriften
Einfluss der Bodenbearbeitung auf die Persistenz und den Auflauf von zehn Wildpflanzenarten
Zusammenfassung
Auf Parzellenversuchsflächen wurden von den Arten Avena fatua, Echinochloa crus-galli, Stellaria media, Spergula arvensis, Sinapis arvensis, Capsella bursa-pastoris, Raphanus raphanistrum, Thlaspi arvense, Tripleurospermum perforatum und Solanum nigrum je 5000 Samen m-2 ausgesät. In den folgenden 25 Monaten wurden der Rückgang der Diasporendichte und der Feldaufgang in Abhängigkeit von der Bodenbearbeitung untersucht. Als Varianten wurden der Striegel, der Grubber und der Pflug in je sechs Parzellen verglichen. Je nach Pflanzenart waren am Ende der Untersuchung noch 0-12 % der ausgebrachten Diasporen vorhanden. Die meisten Samen überlebten bei Thlaspi arvense mit Pflugbodenbearbeitung, für Spergula arvensis und Avena fatua konnten in keiner der drei Varianten noch Samen nachgewiesen werden. Im Rückgang des Bodensamenvorrates zeichneten sich zwischen den drei Bodenbearbeitungsvarianten keine signifikanten Unterschiede ab, die Zahl der aufgelaufenen Diasporen war dagegen in der Striegel- und Grubbervariante signifikant höher als bei Pflugbearbeitung.
Keywords/Stichworte:Wildpflanzen; Samen; Diasporen; Boden; Persistenz; Bodenbearbeitung; Pflug; Grubber; Striegel
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Autor:A. ROLLER, H. ALBRECHT, Lehrstuhl für Vegetationsökologie, Technische Universität München-Weihenstephan, D-85350 Freising, e-mail: albrecht@wzw.tum.de

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