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Untersuchungen zur Allelopathie auf dem Gebiet der Herbologie in der Türkei – ein Überblick

Zusammenfassung
Allelopathie – hemmende und stimulierende biochemische Interaktionen zwischen Pflanzen – hat seit den achtziger Jahren weltweit große Aufmerksamkeit empfangen. In der Türkei jedoch begann die Forschung auf dem Gebiet der Allelopathie erst in den späten achtziger Jahren, wobei Labor- und Freilandstudien zum allelopathischen Potential und dessen Nutzung zur Unkrautkontrolle vor allem mit Getreide, Bäumen, Sträuchern und Unkräutern durchgeführt wurden. Kulturpflanzen aus der Familie der Brassicaceae zählen dabei zu den am häufigsten studierten Arten. Unter den Kohlarten ist das allelopathische Potential von Gartenrettich (Raphanus sativus) am intensiv studiert worden um die Wilde Mohrenhirse (Sorghum halepense) zu unterdrücken. Allelopathische Effekte bei Luzerne (Medicago sativa) haben ebenfalls Aufmerksamkeit erhalten. Die Bedeutung der Allelopathie bei der Interferenz zwischen Unkraut und Kulturpflanze wurde ebenfalls studiert. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Untersuchungen zur Allelopathie mit aktuellen Studien zu Unkraut-Kulturpflanze-Beziehungen einhergehen sollten. Auf diese Weise kann ein integrierter Ansatz genutzt werden, um die Allelopathie zur Bekämpfung problematischer Unkräuter zu nutzen.

Englische Version

Keywords/Stichworte:Allelopathie; Unkrautbekämpfung; Pflanzenreste

Downloads: (Hinweis zu PDF-Dokumenten)

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Autor:A.ULUDAG, Plant Quarantine Directorate, Liman Cad. No:25, Alsancak, Izmir, 35240, Turkey, e-mail: ahuludag@yahoo.com;
I. UREMIS, Mustafa Kemal University, Faculty of Agriculture, Plant Protection Department. Hatay, Turkey;
M. ARSLAN, Mustafa Kemal University, Faculty of Agriculture, Field Crops Department. Hatay, Turkey;
D. GOZCU, Agricultural Research Institute, Kahramanmaras,Turkey


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