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Honorierung von Unkräutern auf Ackerflächen – Eigenschaften, Ziele und Konzepte
Zusammenfassung
Aus landwirtschaftlicher Sicht sind mit Ackerunkräutern vor allem negative Effekte verbunden: Konkurrenz, Erntebehinderung oder Qualitätsverluste. Von Ackerunkräutern gehen aber auch positive Wirkungen aus. Sie tragen zum Schutz abiotischer Ressourcen bei und sie fördern Nützlinge. Neben ihrem ökologischen Wert, kommt Unkräutern eine Bedeutung als genetische Ressource zu. Darüber hinaus besitzen sie einen ästhetischen Wert, der vor allem von ihrem Blühaspekt ausgeht. Trotz ihrer negativen kurz- und langfristigen Wirkungen auf Feldfrüchte, gibt es Gründe, ihre Artenvielfalt zu erhalten. In Agrar-Umweltprogrammen der deutschen Bundesländer spielen Ackerunkräuter aktuell eine untergeordnete Rolle. Lokale Maßnahmen mit musealem Charakter bilden fast die einzigen nennenswerten Schutzbemühungen. Der Erfolg von Maßnahmen wird durch die Faktoren ökonomisch-ökologische Effizienz, Praktikabilität und Akzeptanz bestimmt. Eine ergebnisorientierte Honorierung von Ackerunkräutern lässt in allen drei Bereichen Verbesserungen erwarten. Dabei bleibt allerdings der Doppelstatus von Unkräutern sowohl Objekt von Erhaltungsmaßnahmen, als auch von Bekämpfungsmaßnahmen zu sein, die aufgrund ihrer Kosten sowie ihrer abiotischen und biotischen Nebenwirkungen minimiert werden sollten, kritisch.
Keywords/Stichworte:Unkraut; Ackerwildkraut; Agrar-Umweltprogramm; ergebnisorientierte Honorierung
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Autor:ANNIKA HÖFT, BÄRBEL GEROWITT, Institute for Land Use – Crop Health – Faculty of Agricultural and Environmental Sciences, University of Rostock, Satower Str. 48, 18051 Rostock, e-mail: annika.hoeft@uni-rostock.de; baerbel.gerowitt@uni-rostock.de

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