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Karlstadter Positionspapier zum Schutz der Ackerwildkräuter

Zusammenfassung
„Schützt Venuskamm, Frauenspiegel, Lämmersalat und deren Verwandte!“ Diese Grundaussage steht hinter dem Positionspapier, das auf die Situation der gefährdeten Ackerwildkräuter in Deutschland aufmerksam machen will. Intensivackerbau und Zusammenlegung kleinerer Parzellen bedrohen die letzten Standorte der oft farbenprächtigen Wildkräuter inzwischen genauso wie Flächenstilllegungen und Aufforstungen. Durch die klassischen Mittel des Naturschutzes (z.B. Naturschutzgebiete) lässt sich aber ebenso wenig eine Verbesserung der Situation erreichen wie durch das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000. Daher müssen andere Wege gegangen werden, um abwechslungs- und artenreiche Ackerlandschaften mit ihrer typischen Flora und Fauna zu erhalten und zu entwickeln. Das Positionspapier nennt dazu Schutzmöglichkeiten und stellt Forderungen an Bürger, Fachleute und Politiker. In einer Anlage wird der Hintergrund vertieft dargestellt.
Erstellt wurde das Karlstadter Positionspapier anlässlich der „Tagung zum Schutz der Ackerwildkrautflora“ in Karlstadt a. Main am 25./26.6.2004, die auf Initiative von Dr. Franz-G. Dunkel (Karlstadt) durchführt wurde. Nach einer Abstimmung der Teilnehmer während der Tagung wurde das Positionspapier im Anschluss federführend von Dr. Thomas van Elsen unter Mitwirkung der aufgeführten Autoren in Abstimmung mit allen Tagungsteilnehmern erarbeitet.

Englische Version

Keywords/Stichworte:Positionspapier; Ackerwildkräuter; Artenschutz

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Autor:T. VAN ELSEN, M. BERG, D. DRENCKHAHN, F.-G. DUNKEL, T. EGGERS, E. GARVE, B. KAISER, H. MARQUART, D. PILOTEK, D. RODI, G. WICKE, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL e.V.), Nordbahnhofstraße 1a, D-37213 Witzenhausen, E-mail: Thomas.vanElsen@fibl.org


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