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Wissenschaftliche Zeitschriften
Das allelopathische Potential von Tee ( Camellia sinensis (L.) Kuntze) auf die Keimung und das Wachstum von Amaranthus retroflexus L. und Setaria glauca (L.) P.Beauv.
Zusammenfassung
Labor und Gewächshausexperimente wurden durchgeführt, um die Effekte wässriger Extrakte verschiedener Teeorgane (Blatt, Blüten und Früchte) auf die Keimung, das Wurzel- und Sprosswachstum von Gartenkresse (Lepidium sativum L.), Salat (Lactuca sativa L.), Zurückgekrümmter Amarant (Amaranthus retroflexus L.) und Gelbe Borstenhirse (Setaria glauca (L.) P.Beauv.) zu untersuchen. Darüber hinaus wurden Effekte getrockneter Pflanzenreste auf die Blattfläche und das Trockengewicht der Borstenhirse und des Amarant untersucht. Der getestete Konzentrationsbereich lag bei 0, 2.5, 5 und 10 % des Organrohextraktes. Die getrockneten Pflanzenreste wurden mit Perlite vermengt in Raten von 0, 8, 16, 24 und 32 g kg-1. Polyethylene glycole (PEG) wurde verwendet, um zwischen einem direkten, hemmenden Effekt durch Extraktbestandteile und Effekten des osmotischen Potentials der Extrakte zu unterscheiden. Die Ergebnisse zeigten, dass die Keimung von Gartenkresse und Amarant bei allen Extraktkonzentrationen der Teeorgane mit Ausnahme der Blattextrakte gehemmt wurde. Auch Salat und Borstenhirse zeigten ab einer Konzentration von 2,5 % Effekte auf die Keimung mit Ausnahme der Blatt- und Fruchtextrakte. Das Wurzelwachstum der Testpflanzen wurde durch alle Organextrakte beeinflusst unabhängig von der getesteten Konzentration. Das Sprosswachstum von Salat wurde durch alle Extraktkonzentrationen der Teeorgane mit Ausnahme der Blütenextrakt gehemmt. Das Sprosswachstum der restlichen Testarten wurde ebenfalls im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle durch alle Organextrakte reduziert. Das Wurzelwachstum wurde im Vergleich zum Sprosswachstum durch die Wirkung der Extrakte stärker beeinträchtigt. Die Blattfläche und das Trockengewicht der Wurzel der Testpflanzen wurde bei Einarbeitung getrockneter Pflanzenreste von Tee in das Wachstumsmedium deutlich gehemmt, was vor allem bei 24 und 32 g kg-1 zu beobachten war. Niedrigeren PEG-Konzentrationen (1,06 und 2,13 %) hatten keinen erheblichen Effekt auf Gartenkresse und Salat.
Keywords/Stichworte:Allelopathie; Camellia sinensis ; Keimung; Wachstum; Unkräuter
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Autor:A. REZAEINODEHI, S. KHANGHOLI, H. KAZEMI, Department of Horticulture, University of Shahed, Tehran, Iran, e-mail: rezaeinodehi@shahed.ac.ir;
M. AMINIDEHAGHI, Department of Agronomy, University of Shahed, Tehran, Iran, e-mail: amini@shahed.ac.ir

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