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StartseiteDie wichtigsten Rosenschädlinge
Blattläuse
Grünliche, seltener dunkle Läuse befinden sich an jungen Trieben, Blättern und Knospen. Bei milder Witterung, meist im Frühsommer und Sommer, kommt es oft zu epidemieartigem Auftreten. Das Wachstum wird durch die Saugtätigkeit der Läuse gehemmt und junge Pflanzenteile verkrüppeln. Bekämpfen lassen sie sich durch manuelles Abstreifen oder Bespritzen mit Seifenlauge. Hält man das einige Tage durch, stellen sich meist Marienkäfer und Florfliegen ein, die die Läuse in Schach halten. Wenn gar nichts anderes hilft, verwendet man Pflanzenschutzmittel auf pflanzlicher Pyrethrum-Basis.
Rapsglanzkäfer
Wenn sie beim ersten Blütenflor auftreten, dann gleich in Massen. Sie bevölkern zu Dutzenden die Rosenblüten, fressen die zarten Blütenblätter und zerstören so die Schönheit der Blüten. Neben den Blütenblättern werden auch die Staubgefäße und Griffel in Mitleidenschaft gezogen und Hagebutten können sich nicht entwickeln. Zur Bekämpfung eignet sich Neem(oder Niem)-Öl vorzüglich. Es handelt um das Extrakt eines tropischen Baumes, der sich mit seinen eigenen Säften gegen Insektenbefall schützt. Für Menschen und Haustiere ist dieses Öl völlig ungefährlich.
Blütenstecher
Im Mai legen ausgewachsene Käfer ihre Eier an der Ansatzstelle der Knospen ab. Dazu stechen sie mit ihrem Rüssel die weichen Stiele halb ein. Die schlüpfenden Maden ernähren sich von den unreifen Staubgefäßen der herunter geklappten, absterbenden Knospe und verursachen immense Schäden. Vorbeugend sammelt man herabgefallenes Laub ein, das den Käfern als Schutz dient. Auftretende Käfer müssen abgesammelt und vernichtet werden, um Befall im Folgejahr zu mindern. Vorbeugende Spritzungen ab Mai grenzen den Befall ebenfalls ein.
Rosenzikade
Kleine weiße Insekten sitzen an der Blattunterseite und saugen die Zellen der Blätter aus. Es entstehen mehr oder weniger runde Löcher und mit der Zeit bleiben lediglich die Blattrippen stehen. Rosenzikaden können plötzlich in großen Mengen auftreten. In diesem Fall helfen Spritzungen mit Neem-Öl. Dieses Öl wird aus dem Neembaum (oder auch Niembaum) gewonnen und ist ein umweltschonendes Präparat auf natürlicher Basis. Aber auch hier müssen Sie sich an die angegebene Spritzmenge und -häufigkeit halten.
Rosenblattrollwespe
In einigen Jahren ist der Befall stark, in anderen nur gering. Meist werden großblättrige Sorten befallen. Die Wespe legt ihre Eier an den Rändern der Blätter ab, die sich darauf hin markant zusammenrollen und nur wenig Assimilationsleistung vollbringen können – so wird die Pflanze geschwächt. Im Juli verlassen die heran gewachsenen Larven die Blattröhren, um sich in der Erde zu verpuppen. Sämtliche befallene Blätter werden unverzüglich abgesammelt und vernichtet. Nur in den seltenen Fällen, wo über Jahre extremer Befall zu erwarten ist, wird ab Mai kontinuierlich mit Insektiziden gespritzt.
Spinnmilben / Rote Spinne
Zwei Namen für einen Schädling! Die winzigen Spinnentiere treten an heißen trockenen Standorten mit wenig Luftbewegung auf und können in kürzester Zeit durch sehr starke Saugtätigkeit erhebliche Schäden anrichten. Besonders in glutheißen Beeten und an Wänden kann sich der Befall rasant ausbreiten und Beetrosen wie Kletterrosen das Leben schwer machen. Man beugt durch die Wahl gut durchlüfteter, wirklich rosengeeigneter Pflanzplätze dem Befall vor. Die Bekämpfung ist schwierig und nur mit stetig wechselnden Präparaten möglich.
Die Schadbilder zu allen genannten Rosenschädlingen finden Sie hier:


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