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Management metabolisch resistenter Ackerfuchsschwanz-Populationen ( Alopecurus myosuroides L.) in Deutschland – Herausforderungen und Möglichkeiten

Zusammenfassung
Auf Flächen mit intensivem Winterweizenanbau, charakterisiert durch Monokultur, pfluglose Bestellung, frühe Saattermine und schwere Böden, wie in den Küsten und Flussmarschen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein vorherschend, wurden über mehrere Jahre Ackerfuchsschwanz-Populationen selektiert, die Resistenzen gegenüber mehreren Herbiziden mit verschiedenen Wirkungsmechanismen aufweisen. Ein über 4 Jahre durchgeführtes Monitoring-Programm bestätigte auch in 2004, dass praktisch alle untersuchten resistenten Populationen einen metabolischen Resistenzmechanismus aufweisen. Auf 2 Standorten wurde zusätzlich eine ACCase target-site Resistenz festgestellt. Ein für metabolische Resistenz entwickeltes mathematisches Modell zeigt, dass allein mit chemischen Mitteln der Ackerfuchsschwanz nicht nachhaltig zu bekämpfen ist. Der Einsatz von Herbizid-Programmen, wobei im Allgemeinen Mischungen einer Sequenz überlegen sind, in Kombination mit agronomischen Massnahmen, vor allem Einsatz von Pflug, ist eine langfristige effektive Strategie. Herbizid-Programme sollen auf eine möglichst gute Wirkung der Herbstbehandlung abzielen. Lexus® (flupyrsulfuron-m) + Bodenherbizid, NAH, weisst hohe und sichere Wirkungsgrade auf. Der Wirkungsgrad eines nachfolgend eingesetzten ALS-Hemmer Herbizids wird durch diese Vorbehandlung positiv beeinflusst.

Englische Version

Keywords/Stichworte:Ackerfuchsschwanz; metabolische Resistenz; Herbizide; Deutschland; Monitoring; Resistenzmanagement

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Autor:HANS G. DROBNY, DuPont de Nemours (Deutschland GmbH, DuPont Str.1, D-61352 Bad Homburg, E-mail: Hans.G.Drobny@deu.dupont.com;
MARIA SALAS, JEAN-PIERRE CLAUDE, DuPont de Nemours (France) S.A.S., 137, rue de l’universite, F-75007 Paris, e-mail: Maria.Salas.@fra.dupont.com, Jean-Pierre.Claude@fra.dupont.com


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