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Die Höhe der N2-Fixierung verschiedener Wintererbsengenotypenim Vergleich zu Sommererbsen in Rein- und Gemengesaat

Zusammenfassung

Im Vergleich zu Sommererbsen ist wenig über die sym­biotische N2-Fixierleistung von Wintererbsen in Rein- und Gemengesaat bekannt. Daher wurden sieben Wintererbsengenotypen mit einer Sommererbse in Reinsaat und zwei substitutiven Gemengestufen mit Getreide (25% (Mix1) bzw. 50% (Mix2) der Reinsaatstärke der Erbsen) in Feldversuchen auf zwei Standorten untersucht. Die Höhe der N2-Fixierleistung wurde zur Blüte und zum Korndrusch mit der erweiterten Differenzmethode geschätzt.

Die N2-Fixierung zur Blüte und zum Korndrusch fiel bei den fünf winterharten Wintererbsen (52 bzw. 85 kg ha-1) allgemein höher als bei der Sommererbse (17 bzw. 42 kg ha-1) aus. Dies wurde auf eine frühere N2-Fixierung sowie eine gewöhnlich höhere oberirdische Biomasse (144 bzw. 75 kg ha-1) und damit wahrscheinlich ein­hergehend größere unterirdische Biomasse der Wintererbsen im Vergleich zu Sommererbsen zurückgeführt. Darüber hinaus wurde in Reinsaat unter den Winter­erbsen (69 kg ha-1) eine höhere durchschnittliche Menge an mineralischem N als unter der Sommererbse (36 kg ha-1) bestimmt, während in den Gemengevarianten ähnliche Werte auf einem geringeren Niveau vorgefunden wurden. Aus den Ergebnissen kann ein höherer Beitrag von Wintererbsen zur N-Versorgung von Fruchtfolgen im Vergleich zu Sommererbsen geschlussfolgert werden.

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Keywords/Stichworte:Differenzmethode; Körnerleguminose; Mischanbau; N-Aufnahme; mineralischer N

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Autor: Peer Urbatzka1 ; Rüdiger Graß2 ; Thorsten Haase2 ; Christian Schüler2 ; Dieter Trautz3 ; Jürgen Heß2 ; Current address: Bavarian State Research Centre of Agriculture, Institute for Agricultural Ecology, Organic Farming and Soil Protection, Freising, Germany1; University of Kassel - Witzenhausen, Department of Organic Farming and Cropping Systems, Witzenhausen, Germany2; University of Applied Science, Faculty of Agricultural Science, Osnabrueck, Germany3


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