Mit voller Kraft voraus – Düngen ist wichtig
Düngung spielt für viele bei der Pflanzenpflege leider häufig eine untergeordnete Rolle. Dabei ist es so wichtig, seine Pflanzen richtig und regelmäßig zu ernähren.
Mangelhafte Düngung führt zu vermindertem Wachstum, einer ungesunden Blattfärbung sowie einer verminderten Blütenbildung. Hinzu kommt, dass schlecht versorgte Pflanzen bedeutend empfänglicher für Schädlinge und Krankheiten sind.
Es gibt sehr unterschiedliche Dünger, die sich zunächst einmal in organische und mineralische Dünger unterteilen lassen. Organische Dünger werden in erster Linie im Gartenbereich eingesetzt, nicht zuletzt wegen ihres Geruchs. Organische Dünger haben fast immer einen geringeren Nährstoffanteil und müssen sich im Boden zunächst in eine pflanzenaufnehmbare Form verwandeln.
Mineralische Dünger hingegen wirken sehr viel schneller und können demzufolge auch dosierter eingesetzt werden. Man kennt sie als Flüssigdünger, als Granulat, in gekörnter Form oder in Kunstharz eingeschlossen als Langzeitdünger. Eine weitere Unterteilung erfolgt dann noch in Wachstums- und in Blütendünger. Jede Düngerpackung verfügt über eine Beschreibung und eine kleine Analyse, die man sich als Anwender durchlesen sollte. Neben Dosierungsvorschläge findet man gleichzeitig Informationen über den Inhalt der verschiedenen Spurenelementen.
Die Konzentration der Einzelnährstoffe im Dünger bestimmt dessen Verwendungszweck. Stickstoff ist für das Wachstum verantwortlich, Phosphor für die Blütenbildung und Kalium für Blütenausbildung und Fruchtreife sowie Zellwandstärkung.
Es gibt eine ganze Reihe von Spezialdüngern wie Orchideendünger, Kakteendünger, Hydrodünger, Rasendünger, Rhododendrondünger und viele andere. Spezialdünger sind auf die Bedürfnisse einzelner Pflanzengruppen abgestimmt und machen daher durchaus Sinn.
Als Spezialdünger gelten auch sogenannte Langzeitdünger, die über einen längeren Zeitraum gezielt Dünger abgeben und somit für eine gleichmäßige Dosierung sorgen.
Die anzuwendenden Konzentrationen sind sehr unterschiedlich zu handhaben und hängen zum einen von dem Dünger, zum anderen von der Pflanze selbst ab. Als Verbraucher sollte man sich an die Vorgaben der einzelnen Hersteller halten, um insbesondere Überdüngungen zu vermeiden.
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