Der Lorbeer wird in der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift einmal erwähnt. Allerdings ist die Meinung darüber, ob es sich dabei tatsächlich um Laurus nobilis handelt, umstritten. Aber es ist unwahrscheinlich, dass die Schreiber der Bibel diesen Baum – oft gepriesen und gerühmt wegen seines Wohlgeruchs, seines Ölgehalts und seiner Beeren und viel verwendet als Gewürz und Heilmittel - übersehen haben sollten.
Die Übersetzung des hebräischen oren mit „Lorbeer“ (die Zürcher Bibel übersetzt es mit „Esche“, Luther mit „Fichte“, im Neuhebräischen bedeutet es „Pinie“) erfährt sprachwissenschaftlich eine starke Stütze.
Man fällt eine Zeder, wählt eine Eiche oder sonst einen mächtigen Baum, den man stärker werden ließ als die übrigen Bäume im Wald. Oder man pflanzt einen Lorbeerbaum, den der Regen groß werden lässt.
Jesaja 44,14
Das Buch
Bibelpflanzen
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Bibelpflanzen. Kennen und kultivieren. Wolfgang Kawollek, Henning Falk. 2005. 130 S., 92 Farbfotos, 9 historische Abb., geb. ISBN 978-3-8001-4692-5. € 24,90