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Manna, Brot vom Himmel
Nachfolgend 27 Bibelstellen in denen Manna, das Brot vom Himmel, erwähnt wird. Als Begriffe wurden berücksichtigt: Manna, Brot vom Himmel, „Feines, Knuspriges, fein wie Reif“. Weitergehende Informationen zu Manna sind dem Buch Kawollek/Falk: „Bibelpflanzen“, zu entnehmen.
Als die Kinder Israels Ägypten verlassen hatten und sich in der Wüste Nahrungsknappheit abzeichnete und das Volk darum zu murren begann, sandte Jahwe abends Unmengen von Wachteln, morgens das Manna, das unter dem Tau auf dem Land lag. Der Herr sprach zu Mose: Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sag ihnen: Am Abend werdet ihr Fleisch zu essen haben, am Morgen werdet ihr satt sein von Brot und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr, euer Gott, bin. Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde. Als das die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das? Denn sie wussten nicht, was es war. Da sagte Mose zu ihnen: Das ist das Brot, das der Herr euch zu essen gibt. 2. Mose (Exodus) 16,11-15 Manna, das „Brot vom Himmel“, gehört aus biblischer Sicht in den Bereich der Wunder. Aber das Brot vom Himmel ist nicht das einzige Beispiel aus der Bibel dafür, das auch Wunder tief in der Wirklichkeit verwurzelt sein können. Das Manna der Bibel könnte so die Ansicht einiger Wissenschaftler von einer Tamariske (Tamarix nilotica) stammen. Durch die Lebenstätigkeit einer Schildlaus veranlasst, scheiden die Pflanzen an den Stichstellen ein schmutziggelbes, süßschmeckendes Sekret auf den Blättern und Zweigen aus, den sogenannten Mannazucker. Diese Substanz wird seit Jahrtausenden von Bevölkerung gesammelt und als Nahrungsmittel verwendet. Diese Theorie, die das Manna als den Honigtau von Läusen identifiziert haben will, wird auch in Verbindung mit anderen Pflanzen gebracht, so in Verbindung mit Hammada salicornia, einer Salzpflanze, die im südlichen Sinai weitverbreitet ist und dessen süße Ausscheidungen von den Beduinen nachweislich als Süßstoff verwendet wird. Nach einer anderen Theorie könnte das biblische „Manna“ auch eine Flechte gewesen sein. Diese Flechte mit dem Namen Sphaerothallia esculenta, die von den Nomadenvölkern Arabiens in großen Mengen zusammengetragen und teils zur eigenen Ernährung, teils als Futter für die Kamele verwendet wird (sie enthält 32 % Kohlehydrate und 4 % Fett und soll schwach süß schmecken), wird bei Wüstenstürmen oft weit weggetragen und fällt dann als „Regen“ nieder. Wie heißt es doch im 2. Buch Mose: Da sprach der Herr zu Mose: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll hinausgehen, um seinen täglichen Bedarf zu sammeln. Ich will es prüfen, ob es nach meiner Weisung lebt oder nicht. 2. Mose (Exodus) 16,4 In der Rede über das Himmelsbrot in der Synagoge von Kafarnaum nimmt Jesu auf das Brot vom Himmel Bezug. Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Johannes 6,31-33 Weiter heißt es: Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. Johannes 6,49-51 Das Haus Israel nannte das Brot Manna. Es war weiß wie Koriandersamen und 2. Mose (Exodus) 16,31 Mose sagte: Der Herr ordnet Folgendes an. Ein volles Gomer Manna ist für die Generationen nach euch aufzubewahren, damit sie das Brot sehen, das ich euch in der Wüste zu essen gab, als ich euch aus Ägypten herausführte. 2. Mose (Exodus) 16,32 Zu Aaron sagte Mose: Nimm ein Gefäß, schütte ein volles Gomer Manna hinein und stell es vor den Herrn! Es soll für die nachkommenden Generationen aufbewahrt werden. 2. Mose (Exodus) 16,33 Wie der Herr dem Mose befohlen hatte, stellte Aaron das Manna vor die Bundesurkunde, damit es dort aufbewahrt würde. 2. Mose (Exodus) 16,34 Die Israeliten aßen vierzig Jahre lang Manna, bis sie in bewohntes Land kamen. Sie aßen Manna, bis sie die Grenze von Kanaan erreichten. 2. Mose (Exodus) 16,35 Doch jetzt vertrocknet uns die Kehle, nichts bekommen wir zu sehen als immer nur Manna. 4. Mose (Numeri) 11,6 Wenn bei Nacht der Tau auf das Lager fiel, fiel auch das Manna. 4. Mose (Numeri) 11,9 Die Israeliten brachen vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut, es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig. (Die „elende Nahrung“ ist das Manna.) 4. Mose (Numeri) 21,4-5 Durch Hunger hat er dich gefügig gemacht und hat dich dann mit dem Manna gespeist, das du nicht kanntest und das auch deine Väter nicht kannten. Er wollte dich erkennen lassen, dass der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern dass der Mensch von allem lebt, was der Mund des Herrn spricht. 5. Mose (Deuteronomium) 8,3 Und wenn du gegessen hast und satt geworden bist und prächtige Häuser gebaut hast und sie bewohnst, wenn deine Rinder, Schafe und Ziegen sich vermehren und Silber und Gold sich bei dir häuft und dein gesamter Besitz sich vermehrt, dann nimm dich in Acht, dass dein Herz nicht hochmütig wird und du den Herrn, deinen Gott, nicht vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat; der dich durch die große und Furcht erregende Wüste geführt hat, durch Feuernattern und Skorpione, durch ausgedörrtes Land, wo es kein Wasser gab; der für dich Wasser aus dem Felsen der Steilwand hervorsprudeln ließ; der dich in der Wüste mit dem Manna speiste, das deine Väter noch nicht kannten, (und der das alles tat,) um dich gefügig zu machen, dich zu prüfen und dir zuletzt Gutes zu tun. 5. Mose (Deuteronomium) 8,12-16 Vom folgenden Tag an, nachdem sie von den Erträgen des Landes gegessen hatten, blieb das Manna aus; von da an hatten die Israeliten kein Manna mehr, denn sie aßen in jenem Jahr von der Ernte des Landes Kanaan. Josua 5,12 Du gabst ihnen deinen guten Geist, um sie zur Einsicht zu bringen. Du entzogst ihnen dein Manna nicht und gabst ihnen Wasser für ihren Durst. Nehemia 9,20 Er ließ Manna auf sie regnen als Speise, er gab ihnen Brot vom Himmel. Psalm 78,24 Hagel - Manna: Unmöglich ist es, deiner Hand zu entfliehen. Weisheit 16,15 Hinter dem zweiten Vorhang aber war ein Zelt, das sogenannte Allerheiligste, mit dem goldenen Rauchopferaltar und der ganz mit Gold überzogenen Bundeslade; darin waren ein goldener Krug mit dem Manna, der Stab Aarons, der Triebe angesetzt hatte, und die Bundestafeln; über ihr waren die Kerubim der Herrlichkeit, die die Sühneplatte überschatteten. Doch es ist nicht möglich, darüber jetzt im Einzelnen zu reden. Hebräer 9,3-5 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer siegt, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben. Ich werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein steht ein neuer Name, den nur der kennt, der ihn empfängt. Offenbarung 2,17 Du hast ihnen Brot vom Himmel gegeben, als sie Hunger hatten, und hast Wasser aus dem Felsen sprudeln lassen, als sie Durst litten. Endlich hast du ihnen befohlen, in das Land, das du ihnen unter einem Eid zugesagt hattest, hineinzuziehen und es in Besitz zu nehmen. Nehemia 9,15 Er ließ Manna auf sie regnen als Speise, er gab ihnen Brot vom Himmel. Psalm 78,24 Als sie ihn baten, schickte er Wachteln und sättigte sie mit Brot vom Himmel. Psalm 105,40 Dein Volk dagegen nährtest du mit der Speise der Engel und unermüdlich gabst du ihm fertiges Brot vom Himmel. Deine Gabe gewährte jeden Genuss und entsprach jedem Geschmack; sie offenbarte deine zarte Liebe zu deinen Kindern. Sie erfüllte das Verlangen eines jeden, der sie genoss, und verwandelte sich in alles, was einer wollte. Weisheit 16,20-21 Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe. Jesaja 55,10-11 Da murrten die Juden gegen ihn, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Johannes 6,41 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. Johannes 6,58


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