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Verbreitung und Vergesellschaftung ausgewählter Segetalpflanzen in Westungarn: verschiedene Reaktionen auf Veränderungen der Landwirtschaft
Zusammenfassung
Westungarn wurde bis zum Ende des 20. Jahrhunderts größtenteils zu einem landwirtschaftlich intensiv bewirtschafteten Gebiet, wo sich extensive Äcker lediglich in wenigen Regionen mit für Ackerbau ungünstigen Standortverhältnissen erhielten. Die Umwandlung der Landwirtschaft übte auf die Segetalunkräuter unterschiedliche Wirkung aus. Die Veränderung der Vergesellschaftung und der regionalen Verbreitung von 7 Musterarten zwischen 1880 und 2005 wird unter Berücksichtigung der Veränderung der Standorts- und Bewirtschaftungsverhältnisse erörtert.
Die intensive Landwirtschaft führte fast zu einem vollkommenen Erlöschen von Vaccaria hispanica, die streng an extensive Anbaumethoden in den Ebenen gebunden ist. Die auch auf sekundären Trockenstandorten vorkommenden Ajuga chamaepitys, Aphanes arvensis, Camelina microcarpa, Sherardia arvensis und Valerianella rimosa wurden in unterschiedlichem Maße selten, haben aber auch alle noch starke Populationen. Das Vorkommen von Montia fontana ssp. chondrosperma ist ein interessantes Beispiel dafür, wie eine Art auf wechselfeuchten Äckern häufiger werden konnte.
Keywords/Stichworte:Segetalunkräuter; intensive Landwirtschaft; Überlebenschancen; Westungarn
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Autor:G. KIRÁLY, Universität Westungarn, Fakultät für Forstwirtschaft, Institut für Botanik, Bajcsy-Zs. u. 4., H-9400 Sopron, Ungarn, E-Mail: gkiraly@emk.nyme.hu;
GY. PINKE, Universität Westungarn, Fakultät für Landwirtschaft, Institut für Botanik, Vár 2., H-9200 Mosonmagyaróvár, Ungarn, E-Mail: pinkegy@mtk.nyme.hu;
A. MESTERHÁZY, Nationalpark Orség, Siskaszer 26/a, H-9941 Oriszentpéter, Ungarn, E-Mail: mesterhazy@onp.kvvm.hu

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