Hier finden Sie unsere Beiratsmitglieder mit ihren Lebensläufen. Es sind alles hochrangige Vertreter aus Politik, Kultupolitik und Forschung. Sie haben gemeinsam, dass sie durch ihre Tätigkeit eng mit Frankreich und den deutsch-französischen Beziehungen verbunden sind.
Manfred Rommel, Oberbürgermeiser a.D.
Geboren am 24.12.1928 in Stuttgart als Sohn des damaligen Hauptmanns Erwin Rommel und seiner Ehefrau Lucie-Maria. Seit 1954 verheiratet mit Liselotte, geborene Daiber. Tochter Catherine. Jurist. 1956 bis 1975 höherer Beamter bei der baden-württembergischen Landesverwaltung, zuletzt (beamteter) Staatssekretär und Amtschef im baden-württembergischen Finanzministerium. 1975 bis 1996 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart. Seit 1996 bis Ende Juni 1999 ehrenamtlicher Koordinator für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Insgesamt 9 Jahre Präsident des Deutschen Städtetages und 17 Jahre Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen.
Verschiedene Auszeichnungen ("verdiente, aber mehr unverdiente", nach eigener Auskunft), darunter: Dr. h.c. der Universitäten St. Louis-Missouri, der Maryland University und der Universität von Wales: Guardian of Jerusalem. Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband, Commander of the British Empire (UK), Commandeur der Ehrenlegion (Frankreich), Distinguished Service Medal (USA). Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. Professor.
Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter: "Abschied vom Schlaraffenland" DVA, Wir verwirrten Deutschen" DVA, "Die Grenzen des Möglichen" DVA und "Trotz allem heiter" DVA. "Sprüche" Engelhorn, "Gedichte" Engelhorn (10. Auflage), "Lexikon der Politik" Engelhorn und "Witze" Engelhorn. Verlag Hohenheim: "Weitere Sprüche und Gedichte".
Seit 1953 Mitglied der CDU. Seit 1969 Mitglied des Landesvorstandes.
Staatsminister Christoph Palmer
Christoph Palmer wurde am 20. Juli 1962 in Stuttgart geboren.
Von 1983 bis 1988 studierte Palmer Politikwissenschaft, Germanistik und Geschichte. 1992 promovierte er zum Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
Von 1988 bis 1993 arbeitete Christoph Palmer im Parlamentarischen Beratungsdienst des Landtags von Baden-Württemberg. 1994 übernahm er an der Fachhochschule Villingen-Schwenningen/Hochschule für die Polizei Baden-Württemberg eine Professur für Politik.
Nach der Landtagswahl im März 1996 holte ihn Ministerpräsident Erwin Teufel als Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in die neue Regierung aus CDU und FDP.
In diesem Amt initiierte Christoph Palmer die Kulturstrukturkommission des Landes.
Im Dezember 1996 löste Christoph Palmer Finanzminister Gerhard Mayer-Vorfelder als Vorsitzenden der Stuttgarter CDU ab.
Christoph Palmer ist seit dem 11. November 1998 Minister im Staatsministerium Baden-Württemberg und ist seither der politische Vertreter des Ministerpräsidenten in der Villa Reitzenstein.
Seit 1990 ist Christoph Palmer mit Christine Arlt-Palmer verheiratet. Er ist Vater von drei Kindern.
Website: www.baden-wuerttemberg.de
Stellvertretender Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerkes, Prof. Dr. Michel Cullin
Geboren am 17. September 1944 in Paris
Seit Studententagen engagiert sich Michel Cullin aktiv in der sozialistischen Politik.
Nach dem Studium der Germanistik und der Politikwissenschaft in Paris war Michel Cullin (54) zunächst Assistent an der Universität Wien, sodann in Orléans seit 1982 als "maître de conférences". 1986 ging er zurück nach Wien als Kulturattaché und Direktor des Institut français und wurde Gastprofessor an er Universität Wien. Anschließend lehrte er als Gastprofessor an der Universität Heidelberg und wirkte von 1991 bis1995 in Berlin als Kulturattaché für die Hochschulzusammenarbeit an der Französischen Botschaft. Von 1995 bis 1997 las er als Gastprofessor an den Universitäten Leipzig und Jena.
Von 1979 bis 1982 widmete er sich Forschungsarbeiten im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerks und wurde zwei Jahre später Mitglied der Fördervereins der CEMEA (Centres d´Entraînement aux Méthodes d´Education Actives). Seit über dreißig Jahren ist er Redaktionsmitglied der Zeitschrift "Allemagne d´aujourd´hui".
Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, I. Klasse
Website: Deutsch-Französische
Jugendwerk http://www.dfjw.org
Professor Wolfgang Schmale, Professor für Neuere Geschichte in Wien
Geboren am 4. April 1956
Zwischen 1976 und 1980 Studium in den Fächern Geschichte, Französisch und Erziehungswissenschaft/Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum; Wintersemester 79/80 Studium in Bordeaux.
November 1981: Ablegung der Ersten Staatsprüfung in den genannten Fächern
1982 - 1984: Promotion bei Prof. Dr. Winfried Schulze, Abschluß des
Verfahrens im November 1984 (summa cum laude)
Wissenschaftlicher Werdegang nach der Promotion:
Sommersemester 1985 bis Sommersemester 1987: Lehrauftrag an der
Ruhr-Universität Bochum
1985-1987 Stipendium der Gerda Henkel Stiftung für das Projekt- "Soziogenese
der Menschenrechte in Frankreich in der frühen Neuzeit"
Akademisches Jahr 1987/88: Tätigkeit als Dozent (Maître de conférences
associé) an der Universität Tours, Département d'Histoire; Umsetzung des
Erasmus-Programms (erstmalig) für den Austausch zwischen dem Dép. d'Histoire, Tours, und der Fak. für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum
1989/1990: Organisation des 38. Historikertages in Bochum unter Leitung von
Prof. Dr. Winfried Schulze
Habilitation: Abschluß des Verfahrens am 10. Juli 1995; es wurde die Venia
legendi für Neuere und Neueste Geschichte erteilt.
Seit 1995: Europarat, Straßburg, Mitarbeit im CDCC-project "Democracy, Human
Rights, Minorities: Educational and Cultural Aspects - Anthology on the
development of the idea of human rights"
Wintersemester 1996/Sommersemester 97: Privatdozent an der
Ludwig-Maximilians-Universität München
Wintersemester 1997/98: Gastprofessur an der Universität Graz (Österreich)
1. Februar 1999: Berufung auf das Ordinariat für Neuere Geschichte am
Institut für Geschichte der Universität Wien
Website: http://www.univie.ac.at/igl.geschichte
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