| Helle Anstriche auf Kalk-, Silikat- oder Tonmineralbasis schützen die Rinde von Gehölzen vor Frostrissen. Statt einem Schutzanstrich kann man auch ein Brett oder ähnliches an der Südseite der Stämme anlehnen. Legen Sie das Pflanzgut für Frühkartoffeln in Kisten mit Komposterde, um die Knollen vorzukeimen. Brombeeren sind durch Fröste stark gefährdet. In kritischen Lagen können Sie die Ruten empfindlicher Sorten durch Strohabdeckung schützen. Nehmen Sie dazu die einjährigen Jungruten vom Drahtrahmen ab, um sie längs der Brombeerreihe abzulegen und 20 cm hoch dicht mit Stroh zu bedecken. Falls im Garten noch Zuckerhut steht, sollten Sie auf Mäusefraß achten. Die Salatpflanzen sind für die Nager eine Delikatesse. Sie fressen vom Wurzelansatz über den Strunk und höhlen die kegelförmig spitz zulaufenden Köpfe von unten her aus. Übrigens: Gegen Mäuse haben sich Fallen am besten bewährt. Nutzen Sie die Zeit vor den ersten Saat- und Pflanzterminen, um Schadstellen am Frühbeet oder Kleingewächshaus auszubessern. Wenn Pfähle oder Seitenwände bei Holzkästen ersetzt werden müssen, sollten Sie statt Fichten- besser Kiefernholz verwenden, da es harzreicher ist. Bereichern Sie die Gemüsepalette doch einmal durch den Anbau von Neuseeländer Spinat. Das Eisenkrautgewächs lässt sich wie Gartenspinat zubereiten. Lagen Sie die großen Samenkörner vor der Aussaat 24 Stunden in lauwarmes Wasser und stellen Sie die Pflanzgefäße bis zum Auspflanztermin im Mai an einen warmen Ort. Wenn Sie bei frostfreiem Wetter die Laubgehölzhecke schneiden, sollte der Rückschnitt bis ins alte Holz erfolgen. Alle Seitentriebe sind auf 2 bis 3 Augen zu kürzen. Den Schnitt der immergrünen Hecke verschieben Sie jedoch besser auf Ende März/Anfang April. Winterschnitt: befallene Äste mit Krebs und Feuerbrand sofort entfernen. Winterschnitt bei Johannisbeeren: Sortenansprüche beachten: Die optimale Trieblänge beträgt 5-15 cm bei Sorten wie Jonkher van Tets oder red Lake, 20-40 cm bei Sorten wie Rovada oder Rotet und den Stachelbeeren Auf Wildverbiss achten: Gerade bei geschlossener Schneedecke! Bei Bedadrf Schnittholz zur Ablenkung auslegen Aussaat: Der Monat Februar kann auch genutzt werden um zu überprüfen, ob alle für die Frühjahrssaat erforderlichen Sämereien vorhanden sind; fehlende werden jetzt angeschafft, denn im Frühjahr gibt es viele Dinge auf einmal zu tun. Bei offenem Boden können Ende des Monats Steckzwiebeln, Charlotten und Perlzwiebeln gesteckt werden. Knoblauch kann ebenfalls gesteckt werden, jedoch ist der Spätsommer dafür günstiger und die jetzt gepflanzten Knollen bleiben kleiner. Hügelbeete: Der Februar ist noch ideal zur Anlage eines Hügelbeetes im Gemüsegarten. Es bietet viel Raum um groben Astschnitt unterzubringen. Die Mauern des Hochbeetes können aus Trockenmauersteinen, alten Klinkern, Rundhölzern oder Balken bestehen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.Umfassendes Wissen über Hügel-, Hoch- und Rundbeete, über Vor- und Nachteile der Hügelbeetkultur, über Aufbau und Schichtung, bis hin zu Bepflanzungsvorschlägen erhalten Sie hier von unserem Buchautor Wolfgang Kawollek:
http://www.ulmer.de/artikel.dll/ulmer?AID=33695 Zu warme Lagerung kann bei einigen Gemüsen zu einer Umwandlung von Nitrat in gesundheitsschädliches Nitrit führen. Kühle Lagerung bei ausreichender Sauerstoffversorgung fördert dagegen den Nitratabbau. Pflanzenschutz: Um die Knospen Ihres Beerenobstes zu schonen sollten sie den Vögeln stets eine mit frischem Wasser gefüllte Vogeltränke anbieten. In diesem oft trockenen Monat versuchen sie sonst ihren Durst an den prallen Knospen der Beerensträucher zu stillen. Pflanzenschutz: Die letzten von Monilia befallenen \"Fruchtmumien\" von Pflaume, Apfel oder Birne sollten noch aus dem Garten entfernt werden, bevor im Frühjahr die jungen Früchte angesteckt werden. Blumenzwiebeln: Der Februar ist der Schneeglöckchenmonat! Achten Sie doch mal darauf, welche Arten man Ihnen im Herbst verkauft hat. Das Bild auf der Packung zeigt meistens das heimische Schneeglöckchen, in der Packung befinden sich aber oft andere Arten. Neben dem heimischen (oder besser: eingebürgerten) Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) werden im Handel das Große Türkische Schneeglöckchen (G.elwesii) aus dem Taurusgebirge und Galanthus woronowii (früher: G. ikariae) aus Georgien bzw. der NO-Türkei mit ganz unterschiedlichen Standortansprüchen angeboten. Siehe dazu auch www.pg-digitalis/geophyten.
Bodenuntersuchung: Bei der Bodenuntersuchung werden daher pflanzenverfügbare Nährstoffe und die Bodenreaktion (pH-Wert) sowie evtl. auch der Humusgehalt bestimmt, um daraus den Bedarf an Nährstoffen bzw. Düngemitteln ableiten zu können. Alle 4 - 8 Jahre sollte die Bodenuntersuchung im Garten wiederholt werden, um die Veränderung der Nährstoffgehalte im Boden beobachten. Von der zu untersuchenden Fläche sticht man an etwa 15 Stellen mit einem Spaten oder einem speziellen Bodenproben-Bohrstock ein, und zwar bis auf eine Tiefe von ca. 25 cm. Von jedem Einstich wird ein Streifen Boden abgeschabt und in ein Gefäß gegeben. Aus der Mischprobe entnimmt man ca. 250 g in eine gut beschriftete Plastiktüte und sendet sie an ein Bodenlabor. |