Herzlich willkommen zu unserem Gartenkalender
 
  Mit dem Gartenkalender durch das Jahr: Woche für Woche praktische Gartentipps für Drinnen und Draußen, kompetent, kostenlos und per E-Mail. Tragen Sie sich unter >> Newsletter anmelden << mit Ihrer E-Mail-Adresse ein, wenige Sekunden später haben Sie die aktuelle Gartenwoche auf dem Bildschirm. Doch das ist nicht alles, Sie können sich hier auch zurückliegende Gartenwochen anschauen oder nach interessanten Themen suchen. Kurz, mit unserem Gartenkalender haben Sie mehr Spaß im Gartenjahr!  
     
 
Arbeitskalender für die 21. Gartenwoche
 
 

 

 
 

*Damit sich Ihre Tomatenpflanzen von Anfang an gut entwickeln, sollten Sie sie reichlich und gleichmäßig wässern und rechtzeitig anbinden. Die in den Blattachseln entstehenden Seitentriebe müssen regelmäßig ausgebrochen werden. Ein Schutzdach aus UV-stabilisierter Folie ist der beste Schutz gegen einen Befall mit Kraut- und Braunfäule, da die Pilzkrankheit sich nur auf feuchten Pflanzen ausbreiten kann.

Verwenden Sie den nun regelmäßig anfallenden Grasschnitt, um die Gemüsebeete zu mulchen. Dadurch bleibt der Boden locker und feucht. Nur Zwiebeln bevorzugen einen offenen Boden.

Zuckermais ist frostempfindlich und sollte daher am besten nicht vor Ende Mai ausgesät werden. Der Reihenabstand beträgt 60 cm, der Abstand in der Reihe 40 cm. Legen Sie jeweils 4 Körner zusammen flach in die Erde und vereinzeln Sie später auf 2 Pflanzen pro Horst. Wenn Sie den Mais etwas enger säen, eignet er sich hervorragend als Windschutz für Gurken und Paprika.

Sobald der Flieder verblüht ist, sollten Sie die Blütenstände vorsichtig ausbrechen, damit sich wieder zahlreiche Blütenknospen fürs nächste Jahr bilden.

Sobald es warm und trocken ist, werden die Obstbäume im Garten durch verschiedene Schädlinge befallen. Gegen die Mehlige Apfellaus und die Larven des Kleinen Frostspanners ist seit kurzem das biologische Pflanzenschutzmittel NeemAzal-T/S zugelassen, das aus den Samen des Neem-Baumes hergestellt wird. Es wirkt auch gegen Kartoffelkäfer und verschiedene Schädlinge an Zierpflanzen.

Um Ihre Gemüsepflanzen auf natürliche Weise zu stärken, können Sie einmal ausprobieren, Jauchen aus Brennnesseln und Beinwell (jeweils 1 kg Blätter auf 10 l Wasser) anzusetzen. In 48 Stunden sind die Pflanzenbrühen fertig und eine Woche lang verwendbar. Gießen Sie damit abwechselnd vor allem die Starkzehrer.

Goldlack, Glockenblumen, Fingerhut und Malven müssen noch im Mai für die nächstjährige Blüte gesät werden. Streuen Sie die Samen weitläufig auf ein windgeschütztes, sonniges Aussaatbeet und halten Sie die Beetoberfläche während der Keimzeit gleichmäßig feucht.

Formierung von Jungbäumen: ungünstig oder steilstehende Triebe im Kopfbereich entweder pinzieren oder direkt entfernen durch rausreissen. Das Pinzieren führt dann zu schwächeren und flach stehenden Trieben. Dort, wo kein Austrieb erwünscht ist, Knospen blenden.

Strauchbeeren: Bei der Heckenerziehung von Stachelbeeren, Johannisbeeren regelmäßiges Anbinden des Haupttriebes. Unterbleibt dies, kippt die Triebspitze ab und wächst nicht mehr weiter. Bei älteren Pflanzen rechtzeitig an das Nachziehen eines neuen, günstig stehenden Bodentriebes zur Verjüngung denken! Dadurch können die Pflanzen kontinuierlich verjüngt werden und es entsteht eine gleichmässig dichte Hecke.

Formieren: Frisch gepflanzte Bäume können jetzt gut formiert werden. Als Grundform für alle Kronenformen mit einem Mitteltrieb gilt die sog. Pyramidenkrone. Das bedeutet, dass der Baum eine klare und dominante Mitte haben sollte, der alle Konkurrenztriebe untergeordnet sind. Solcherart erzogene Bäume verjüngen sich immer von unten nach oben, was ein harmonisches Wachstum und eine optimale Belichtung ermöglicht

******************************************* Das Paradies zum Vorbild: wie Sie Ihren Traumgarten einfach neu- oder umgestalten. Ganz ohne Arbeit geht es dann doch nicht ... aber wie diese leichter von der Hand geht und wie mit minimalem Aufwand ein wunderschöner, auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmter Garten entstehen kann, wird in diesem Ratgeber anschaulich und präzise vermittelt: - den Garten einteilen: mit Überlegungen zur Gartenfunktion, durchdachten Planungsschritten starten Die Rede ist von unserem Buch "Schnell und einfach zum Gartenparadies" von Agnes Pahler. Mehr dazu hier: http://www.ulmer.de/artikel.dll/webshop?ISBN=3-8001-4181-7&RC=gartenkal GANZ NEU - Übrigens können Sie in diesem Buch auch virtuell Blättern: http://www.ulmer.de/artikel.dll?AID=28627&TEMP_MAIN=BuchBlaettern.htm *******************************************

Kräuter: Um die halbstrauchig wachsenden Kräuter wie Salbei, Thymian, Ysop und Lavendel vor der \"Vergreisung\" zu bewahren, können die Pflanzen nach der Frostgefahr kräftig zurückgeschnitten werden. Sie danken es mit reichem Austrieb aus der Basis und bilden wieder dichte Büsche.

Pflanzung: Folgende vorkultivierte Gemüsearten oder Staudengemüse können jetzt ins Freiland gepflanzt werden: Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Kopfsalat, Eissalat, Pflücksalat, Bindesalat, Knollenfenchel, Frühkartoffeln, Sojabohne, Porree, Neuseeländischer Spinat, Sellerie, Bleichsellerie, Zucchini, Tomate, Paprika und Aubergine. Vor dem Umzug ins Freie sollten die Pflanzen abgehärtet, d.h. schrittweise an die Freilandbedingungen gewöhnt werden.

Jetzt ist Rhabarberzeit. Zum Beispiel gekocht als Kompott oder gedeckt auf dem Kuchen.

Aussaat: Zweijährige Zierpflanzen können jetzt ins Freiland oder in Töpfe und Schalen gesät werden. Dazu gehören Fingerhut (Digitalis), Bart-Nelke (Dianthus barbatus), Stiefmütterchen (Viola), Marienglockenblume (Campanula media), Malve (Alcaea).

Pflanzung: Spätestens jetzt werden die sommerblühenden Knollenpflanzen, wie Gladiolen, Freesien, Sommerhyazinthen (Galtonia), Sterngladiolen (Acidanthera) und Pfauenlilien (Tigrida) gepflanzt. Dahlienknollen bleiben noch bis Mai im Keller! Schöne Arten und Dahliensorten gibt es bei Klare & Sackmann (Tel.: 04480-16 50). Auch an die Pflanzung der Herbstblumenzwiebeln kann bald gedacht werden.

 
 
 
Autor(en): , Doris Spychalski, Werner Ollig, www.connatur.de